CD-Rezension / Review / Kritik

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20 sv the great sonic wave

20.SV
„The Great Sonic Wave“
(Cavity/Import)
In Jahr 2000 rief Osman Arabi 20.SV ins Leben. 2014 holt er Alan Dubin (Old, Khanate) ins Boot, dessen Stimme neulich noch Äänipää mitprägte. „The Great Sonic Wave“ besteht aus ungezählten Klangschnipseln von Eisen- und Metallobjekten, die Arabi gesampelt und zu einem messerscharfen Ganzen arrangiert hat. Dazu flüstert und schreit Dubin in bewährter Manier und entlockt seinen Stimmbändern den ein oder anderen nicht nach Mensch klingenden Ton. Dank der Masteringfähigkeiten von James Plotkin entwickeln Arabis Soundscapes und Dubins effektbeladende Stimme im Verlauf eine klangliche Wucht und Durchschlagskraft, die man in diesem elektronischen Art-Metal-Hybriden nicht unbedingt zugetraut hätte. Tipp für alle, die Doom und Gitarre nicht für untrennbar miteinander verknüpft halten.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2014.


Wednesday the 20th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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