CD-Rezension / Review / Kritik

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3 doors down us and the night

3 Doors Down
„Us And The Night“
(Spinefarm/Universal)
Nachdem die US-Boys 2008 mit dem Album „3 Doors Down“ eine richtig starke Veröffentlichung hinlegten, wollte der letzte Dreher „Time Of My Life“ nicht so richtig rotieren. Nun, fünf Jahre später, hatten die Alternative Rocker mächtig viel Zeit, an ihrem Sound zu schrauben. Und das haben sie, gewaltig. Man spürt vom ersten Track an den Spaß, den sie beim Einspielen hatten. Das zieht sich bis zum elften Song des sechsten Studioalbums. Herrlich melodische Lieder, die sich alle ins Ohr schmiegen mit eingängigen Refrains und catchy Riffs. „The Broken“ und „In The Dark“ sind stilistisch typische 3 Doors Down-Tracks mit mächtig viel Rock-Harmonien im Schlepptau. Es folgen mit Songs wie „Still Alive“, „Believe It“ und „Living In Your Hell“ richtig gute Rock-Songs, die allesamt das Tempo erhöhen. „Inside Of Me“ sowie „Pieces Of Me“ sind schöne Balladen und bei „I Don’t Wanna Know“ hört man, dass Maroon 5-Produzent Matt Wallace Einfluss nahm. Das ist zugleich auch der einzige unpassende Song der Platte. Der heimliche Hit ist übrigens „Us And The Night“ mit einem hymnischen Refrain, den man nicht aus dem Kopf bekommt, ganz stark. Was nach dem Hören bleibt, ist die Gewissheit, dass 3 Doors Down hier eines ihrer besten Alben hingelegt haben. Ein echt spielfreudiger Spaßmacher mit energetischem Alternative Rock, der ins Ohr geht und sich da lange Zeit festbeißt!
Erik Rössler

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2016.


Wednesday the 20th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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