CD-Rezension / Review / Kritik

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Burden Of Grief Eye Of The Storm CD Cover

Burden Of Grief „Eye Of The Storm“

(Massacre Records/Soulfood)
Vier Jahre hat sich die Kasseler Truppe für ihr neues Album Zeit gelassen. Das Warten hat sich gelohnt, denn die musikalische Entwicklung ist deutlich hörbar. Mit ihrem siebten Langspieler machen Burden Of Grief ihrem Genre des Melodic Death Metals alle Ehre, zeigen sich versierter und die Songs ihres jüngsten Werks sind wesentlich ausgefeilter und variationsreicher. Ihren Wurzeln bleiben sie jedoch treu, denn auch bei diesem Werk ist der Thrash-Einschlag nicht zu leugnen. Das Intro „Inception“ sowie der letzte Song „The Funeral Cortege“ bilden einen Rahmen, bei dem man zu Beginn die sofortige Assoziation zur Ruhe vor dem Sturm hegt – und so soll es sein, denn es schließt der Titeltrack an, der hart daher kommt, den Hörer aber mit einem Ohrwurm zurücklässt. „Eye Of The Storm“ ist nach dem Intro als erster Song perfekt platziert, zeigt er doch die Marschrichtung der Platte an. Dieses hohe Niveau flacht während der restlichen neun Tracks keineswegs ab. Während des gesamten Albums wechseln sich rhythmische, sogar akustische, aber auch brutalere Parts ab, sodass das Quintett innerhalb elf Stücken die gesamte Spannbreite seines besonderen Genremixes zeigen kann.
Jessica Andrischack-Schützmann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2018.
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