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Erstellt am Dienstag, 29. April 2014
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"And Man Created God": Comeback von Borghesia nach 20 Jahren

Als eine der Bands, die einen Track zur Urmutter aller EBM-Sampler beisteuerten, dem „This Is Electronic Body Music“ von 1988, dürfen sich die slowenischen Borghesia zu den Genre-Pionieren zählen. 1982 in Ljubljana gegründet, wurden sie oft in einem Atemzug mit Laibach genannt. „No Hope No Fear“ oder „Discipline“ sind Klassiker, die bis heute gern von so manchen DJs auf die Teller gelegt werden.

Fast 20 Jahre nach dem letzten Album „Pro Choice“ ist die Truppe wieder aktiv und wird im Juni bei Metropolis den Longplayer „And Man Created God“ veröffentlichen. Dieser geht sowohl thematisch als auch stilistisch auf Konfrontationskurs: „Ein böses System wurde durch ein noch schlimmeres ersetzt. Seit es die menschliche Rasse gibt, stahlen die Reichen immer von den Armen. Bis heute aber sind diese Dimensionen absurd geworden: Kapital Geld, das Geld macht, ist der neue Gott. Wir alle sind nicht mehr als gute Konsumenten. Ein System, das nicht mehr dem Wohle des Menschen dient, sollte bekämpft werden“, wettern sie in der Pressemitteilung.

Der Soundtrack, den Borghesia ihren revolutionären Gedanken zu Grunde legen, ist indes ein ganzes Stück von dem entfernt, was erwartet oder vielleicht sogar erhofft wurde. Mehr in unserer kommenden Ausgabe.

borghesia man created god


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